Sonntag, 29. Mai 2011

Das Oliven-Projekt

Als wir das zweite Mal an dem kleinen Schmuckladen vorbeiliefen, der in großen Eimern Oliven verkaufte, mussten wir einfach zuschlagen. 2 Kilo schwarze Kalamata Oliven. Und zwei Tage später nochmal 5 Kilo, diesmal gepflückt von Nachbars Baum.  Es erinnerte mich an Omas Kirschbaum, wer ganz nach oben klettert bekommt die besten, dunkelsten und schmackhaftesten Kirschen.
Doch was nun machen mit 8 kg frischen Oliven. Jeder der nun denkt  "oh, wie lecker, frische Oliven essen", den darf ich hier enttäuschen.  Wer noch nie frische Oliven probiert hat, dem empfehle ich nun zum Putzschrank zu gehen und einen kräftigen Schluck Terpentin zu nehmen. Das kommt wohl dem schrecklichen Geschmack von frischen Oliven wohl am nächsten.
Wir haben uns für zwei verschiedene Zubereitungsarten entschieden.
Methode 1:
Oliven in eine Schüssel geben, mit einer großen Portion Salz vermengen, alle zwei Tage rühren und die Flüssigkeit abgießen. Das macht man nun 6 Wochen. Fertig!
Methode 2:
Diese Methode gestaltet sich etwas aufwändiger. Zuerst schneidet man jede Olive mit einem Messer von oben bis unten auf und legt sie 10 Tage in einen Eimer mit Wasser. Das Wasser muss täglich gewechselt werden. Nach dieser Zeit ersetzt man das normale Wasser mit einer 10 prozentige Salzwasser Lösung. Wieder ersetzt man täglich die Flüssigkeit für weitere 10 Tage. Danach werden die Oliven für 2 Tage in Olivenöl mit Kräutern eingelegt.....und schon kann man sie essen!

Samstag, 21. Mai 2011

Boulders

Untitled from henning gawrisch on Vimeo.

Sonntag, 15. Mai 2011

Am Tag bevor der Osterhase kam

Was macht man wohl an einen Karfreitag in Südafrika? Natürlich das was man hier eigentlich immer macht. Wein trinken. Aber nicht gelangweilt mit einem angeschalteten Fernseher zu Hause auf dem Sofa, nein, man geht raus und sucht sich eine Weinfarm, auf der man ein paar der köstlichsten Weine der Region für einen geringen Obolus verköstigen darf.

Unsere kleine Truppe besteht aus Silke (deren Hochzeit ja eigentlich daran schuld ist, dass wir hier sind), Waltraut, ihre Mutter, Birgit, der Schwester, die gerade zu Besuch aus New York da ist und natürlich uns beiden. Also auf ins Auto und ab durch Feld und Wald (…den es hier eher spärlich gesät zu genießen gibt) Richtung Stellenbosh auf die Weinfarm Spier. 3 € und 6 Weine später wackeln wir leicht beduselt wieder nach draußen und entdecken ein kleines Wildgehege mit Geparden und Raubvögeln und wir entschließen uns den geflügelten Freunden einen Besuch abzustatten.

Alle Vögel die hier ihre neue Heimat gefunden haben, stammen aus illegalen Handaufzuchten, oder wurden verletzt gefunden und wieder aufgepäppelt. Es sind überall Ranger, die sich liebevoll um die Tiere kümmern und den interessierten Besuchen ihre Geschichten erzählen. Man macht schon zwei kleine Schritte rückwärts, wenn man erzählt bekommt, dass der Black Eagle, welcher 1,5 Meter vor einem steht, dem Ranger beim Training das Schlüsselbein und den Kiefer gebrochen hat…und so ein Arm…*schnapp*…einfach durchbrechen kann wie ein kleines Stöckchen. Wir haben Eulen auf der Hand, die sich von uns streicheln lassen…gelockt mit kleinen blutigen Hühnerbeinchen und treffen sogar einen Prominenten. Brutus, ein prächtiger Martial Eagle. Berühmt, berüchtigt und bekannt aus dem Film „The Meerkats“. Ein dokumentarischer Spielfilm über eine Erdmännchenfamilie und wie sie ihr Leben in der Wüste meistert. In einer Szene, wird die Familie von einem riesigen Adler verfolgt, der die ganze Sippe auszurotten droht…mehr wird nicht verraten, denn es ist ein toller Film und sollte geschaut werden.

Unsere Herzen erobern aber am Schluss drei kleine Nonneneulen, die wie auf Kommando zu tanzen beginnen, als der betreuende Ranger über sein Handy Musik ertönen lässt. Ganz entspannt sitzen die drei kleinen Piepmätze vor uns und wackeln ganz gemächlich im Takt der Musik.
Leider drängt die Zeit, denn der Tisch im nächsten Weingut ist reserviert.


Das Weingut Tokara gehört zu den besten und bekanntesten Weingütern Südafrikas. In einem wunderschönen, modernen Gebäude mit verglastem Restaurantbereich genießen wir den Rest des Tages bei Tapas, Wein und einem unglaublichen Blick auf die Berge und den endlosen Hügeln mit Weinreben und Obstbäumen

Donnerstag, 12. Mai 2011

Butter bei de Fisch

und wieder einen Schritt weiter. ich weiss nun wie man Diashows einbindet:

Dienstag, 10. Mai 2011

Wie wir den Löwen bezwangen



Es sollte einen perfekte Nacht werden. Klarer Himmel und Vollmond! Gibt es einen besseren Zeitpunkt einen Löwen zu bezwingen? Doch jeder Kampf bedarf der entsprechenden Ausrüstung. Petzel Headlights, CHECK! Hanwag Schuhe, CHECK! Leichte Kleidung fürs Licht und was Warmes für den Schatten, CHECK! Ausreichend Flüssigkeit, CHECK! Stullen (die belegten mit Käse und so), CHECK! Ein Rucksack schwer gefüllt mit Waffen um den Kampf zu dokumentieren, CHECK!
Um 1600 steht unser Gefährt vor der Tür und bringt uns zum Fuss des Titanen. Der Lions Head ist ein spitz aufragender Berg der sich erbarmungslos durch die Metropole Kapstadt frisst und den City Bowl vom Atlantic-Seabord trennt.
Der City Bowl ist die sogenannte Innenstadt und besteht aus den Stadtteilen City Centre, Bo Kaap, Oranjezicht, Tamboerskloof, Vredehoek, de Waterkant und Gardens. Daran grenzt das Atlantic Seabord mit Green Point, Sea Point, Fresnaye, Bantry Bay, Clifton, Camps Bay und Bakoven. Und das alles sieht dann so aus:
 
Gut, genug Stadtkunde. Die Sonne brennt und wir sind bereit für den Aufstiegt. Ein breiter sandiger Weg führt uns gemächlich mit leicht steilem Anstieg um den Berg herum. Anscheinend hat es sich heute herumgesprochen, welch fantastische Sicht man heute haben wird, denn mit uns pilgern noch so manch Andere den Berg hinauf. 





Mit jedem weiteren Schritt hinauf, gibt uns der Löwe eine Vorahnung auf seine Aussicht. Die Häuser werden kleiner, die Landschaft weiter. Als wir die andere Seite erreichen, blicken wir auf Camps Bay mit seinen wunderschönen weißen Stränden, an den Hängen der Zwölf Apostel.  Ein Nachzählen der riesigen Felsvorsprünge würde sich nicht lohnen, da es auf jeden Fall mehr sind. 



Je weiter wir kommen desto enger und felsiger wird der Weg und es lohnt sich für die eigene Gesundheit, den Blick die meiste Zeit auf dem Boden zu haben. Wir balancieren an Felsvorsprüngen entlang, erklimmen steile Felswände mit Hilfe von in die Wand eingelassenen Metallstiegen und ziehen uns an Ketten in die Höhe.




Und nach knapp zwei Stunden haben wir es geschafft. Wir haben den Löwen bezwungen, stehen auf seinem schätzungsweise 100 m2 großen Plateau und werden mit einem unglaublichen Panorama belohnt. Auf der einen Seite erstreckt sich bis zum Horizont die Stadt mit ihren unzähligen Straßen, Häusern und Menschen. Auf der anderen Seite bereitet sich die Sonne auf ihr allabendliches Bad im Atlantischen Ozean vor. Und dann geht alles ganz schnell. Im Sekundentackt ändert sich das Licht, von einem kalten Blau, über ein warmes Orange bis hin zum brennenden Rot.


Man kann es förmlich zischen hören, als der glutrote Ball im Meer versinkt. Doch dem Einen folgt sogleich das andere Spektakel. Surreal und wie ein Fremdkörper schiebt sich auf der anderen Seite die leuchtende Scheibe des Mondes hinter dem Tafelberg hervor. Wie eine zähe Masse fließen in seinem Licht dicke Wolken über die Ränder des Felsplateaus und lassen einen an der Echtheit der Szenerie zweifeln. Die Nacht erwacht, und mit ihr die Stadt. Millionen von kleinen gelben Lichtern erleuchten, flackern und lassen erst jetzt die wahre Größe dieser Stadt erahnen.



Nach langer Zeit fassungslosem Starren, langen Belichtungszeiten und den Stullen geht es auf den Rückweg. Auf dem Kopf die Lampen, jeden Schritt gut überdenkend, marschieren wir los und beschweren uns wie jeder bei einem Abstieg, dass dieser viel unbequemer als der vorherige Weg ist!
Aus dem Taxi werfen wir noch einen letzten Blick für diesen Tag auf den Löwen, sehen hier und da die kleinen Lichter der Taschenlampen aufleuchten und verabschieden uns…bis zum nächsten Mal!


Freitag, 6. Mai 2011

Erste Schritte ...

Eieieieieieiei werdet ihr euch in den letzten Wochen gedacht haben. Da protzen Henning & Jasmin mit ihrem Blog herum und was passiert ... nix!! Stille! Kein Wort! Tja ... das nicht vorhandene Internet war Schuld. Natürlich hätten wir ins Internetcafé gehen können, aber es ist hier extrem umständlich ... aber dieses Netzlose, von der Welt abgeschnittene Dasein hat nun offiziell ein ENDE ... WIR SIND DRIN!! Aber dazu ein anderes Mal mehr ... zunächst möchten wir euch ein Update über die Geschehnisse der letzten Wochen geben ...

Von der Ankunft und er Hochzeit habt ihr ja bereits erfahren und auch Henning hat hier seine ersten Erlebnisse und Eindrücke kund getan. Ich glaube ich spreche auch weiterhin für ihn, wenn ich behaupte, dass die Begeisterung noch nicht nachgelassen hat. JA. We <3 CAPE TOWN!

Nach der Hochzeit hieß es zunächst einmal Wohnungssuche. Wir hatten das Glück Silkes und Matts Wohnung für 2 Wochen beherbergen zu dürfen während sich die beiden in den Flitterwochen befanden. Ihre Wohnung liegt inmitten des Stadtteils Gardens und für den Start hätte sie für uns kaum besser gelegen haben. Sehr zentral, jedoch in einer ruhigen, sicheren Gegend und einem Shopping Paradies gleich um die Ecke um die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs zu decken. Das war also nun unser Basecamp und das Internetcafé unsere Anbindung zu http://www.gumtree.co.za - ein Portal für alles von Haustieren, Jobs, Wohnungen, Möbel, Dating, Autos etc ... wenn man etwas sucht findet man es bestimmt dort. Zusätzlich haben wir bei jeglichen Maklern in der Gegend angeklopft und unsere Wünsche geäußert. Das schöne an südafrikansischen Maklern ist die Tatsache, dass hier noch der VERMIETER die Courtage bezahlt und nicht der Mieter. Da wir zunächst eine möbilierte Wohnung suchten war die Auswahl sehr beschränkt. Jegliche Wohnungen die wir uns angesehen haben waren unterirdisch - die eine schäbbiger als die andere - vom Interiör ganz zu schweigen. Da uns die Zeit davon lief und wir nur noch wenige Tage bis zur Rückkehr des Brautpaares hatten mussten wir uns sputen. Die Wohnungen inkl. Einrichtung haben uns nicht vom Hocker gerissen - unsere einzige Chance war es also nun eine unmöbilierte Wohnung zu finden. Schließlich hatten wir Glück und stießen auf eine feine und moderne 70 qm Wohnung in Green Point. Mit kleinem Vorgarten und Hinterhof, einem großen Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer, eine offene Einbauküche und ein wunderschönes modernes weißes Bad mit Dusche und Riesenwanne. Was will man mehr? Das Schätzchen gesehen und zugeschlagen ... es sollte unseres sein.

Nun war diese Hürde genommen, aber wie wohnt man in einer Wohnung ohne Möbel? Der nächste Schritt lautetete daher:

Bett, Kühlschrank und Waschmaschine - 3 wichtige Notwendigkeiten um das Leben leichter zu machen. Gesagt getan. Wir hatten uns im vorhinein schon ein wenig umgeschaut um uns Preise einzuprägen. Schließlich empfiehlen uns Freunde die richtigen Anlaufstellen für unsere Bedürfnisse. Hier gibt es keine Saturns oder Mediamärkte - hier haben noch die familien- und mittelständischen Unternehmen das Sagen und man muss genau wissen wo man etwas bekommt. An manchen Tagen wünscht man sich ein großes Elektrogeschäft mit allen Schikanen her, aber nun gut ...

Einen schönen Esstisch mit Bänken fanden wir auch schon sehr bald nach unserem Einzug. Zufällig stießen wir auf einem Flohmarkt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft auf einen zahnlosen Möbelbauer mit einer kleinen Sammlung an selbst geschreinerten Tischen und Bänken. Wir verliebten uns schnell in einen Tisch aus alten Holzdielen. Die Dielen zeigen ihr Kostüm der letzten Jahrzente - Farbschicht um Farbschicht, die aber nun abblättert. Ein toller retroartiger Charm, der sich nun unter dem Glasdach in unserer Küche breit macht.


Aber es drehte sich natürlich in den letzten Wochen nicht alles nur um die Wohnung und der Einrichtung. Wir haben hier eine Menge fantastische Menschen kennengelernt, die uns mit offenen Armen in ihre Runde aufgenommen haben. Wir durften viel erleben und die letzten Südafrikanischen Sommertage genießen, Geburtstage feiern und einfach nur die Seele baumeln lassen. Aber dazu mehr in den nächsten Posts ...

Dienstag, 5. April 2011

Spices!

Basmati rice, lapsi, sesame seeds, lemon pepper, leaf masala, fine cassia, cumin caraway seeds, rice spice and sesame seeds for around 10€....this is paradise!!!

Donnerstag, 24. März 2011

Peppermint Caramel Sundae

Peppermint caramel sundae, that was so fuckin' amazing! A taste explosion in my mouth....whipped cream, peppermint, chocolate, crunchie biscuits....and that awesome caramel sauce.....

Dienstag, 22. März 2011

Marriage


Perfekt zum Einstieg geht es gleich am zweiten Tag in die Berge auf eine Hochzeit auf einer Weinfarm. Wir werden abgeholt und es geht mit dem Auto raus aus der Stadt. Vorbei an Armensiedlungen, Schwarzen die dir an der Ampel von der Papaya, über Autoladegeräte, bis hin zu riesigen Tennisbällen anbieten wollen und so lange hinter dem Auto her rennen, bis man ihnen durch wildes schütteln mit Hand und Kopf begreiflich macht, dass man nichts haben will.
Southhill heißt das Weingut in dem wir untergebracht sind. Eine Selbstversorgervilla zum niederknien. Ein wenig Großgrundbesitzer Gefühl kommt auf…Weinreben, Olivenbäume, den Pool vor der Tür und die schwarzen Angestellten servieren Getränke.
Die Hochzeit an sich fand im Schatten eines Großen Baumes statt, der Priester Mitte 30 und eher Model als Heiliger, zog wohl die Blicke der meisten Damen auf sich.
Zusammengefasst: Sonne, Heiraten, Essen, Trinken, Lachen, Sich Vorstellen, Tanzen, Schwimmen, Boule spielen, Schlafen, Essen, Trinken, Dösen, Eincremen, Eiswürfel, Steinbackofen, Fotografieren, Sonne, Sterne, Gin, Kaffee, Feuer, Ameisen, Vollmond….Nach 2 Tagen geht es zurück in die Stadt, ein wunderschönes Wochenende geht zu Ende. Nun heißt es auf ins Internetkaffee und ran an die Wohnungssuche.

Arrival


Angekommen, nach einigen Stunden im Flugzeug sitzend, dich richtige Position zum wenigstens ein wenig Ruhe finden suchend, Tomatensaft trinkend und film kuckend, sind wir nun endlich da. 5 Uhr in der Frühe. Unser Fahrer wartet mit seinem kleinen Toyota und einem Namensschild am Ausgang. Die Luft ist feucht und warm, nicht unangenehm, sie riecht nach Kräutern und die Palmen neben dem Parkplatz lassen ein anderes Land erahnen.
Wir beladen den kleinen Wagen und los geht es Richtung Citybowl, dem Stadtzentrum. Die Sonne geht langsam auf und in der Ferne zeigt sich der schwarze Umriss des Tafelberges, der mächtig die Szenerie beherrscht. Berufsverkehr auf der Autobahn. Auf der Busspur überholen wir einen Pick-up nach dem andern, in denen sich auf der Ladefläche Menschen auf dem Weg zu ihrer Arbeit dicht an dicht drängen. Hinter uns steigt die Sonne und vertreibt die schwärze der Nacht, hüllt den Tafelberg in ein mystisch rotes Leuchten.
Vorbei geht es an den Townships. Dicht an dicht stehen aneinandergebaut die bunten Baracken, gebaut aus allen nur zu findenden Materialien. Krumm um schief ragen aus diesem Meer von flachen Hütten wild zusammengebastelte Strommasten auf, die wie riesige Zahnstocher wirken und ihre Leitungen in das noch schlafende Getümmel strecken.  Wir erreichen die Stadt. Die vielen kleinen Häuser sind bunt zusammengewürfelt und wirken freundlich und einladend. Nur wenn man genauer hinsieht merkt man, dass ein anderer Sicherheitsstandard hier herrscht. Silke und Mathew wohnen in einer kleinen Anlage, in die man nur mit „Türöffner“ kommt. Dünne Drähte ziehen sich über die Zaune und Mauer und lassen erst beim zweiten hinschauen ihre elektrische Wirkung erkennen.
Die Sonne scheint nun richtig. Unsere blasse Deutsche Haut würde der Mittagssonne wohl nur wenige Minuten stand halten, bevor sie sich rötenden den Schmerzen einer Verbrennung hingeben würde.
Einkaufen…..wo soll ich nur anfangen? Wir betreten den Pick’n’Pay, ein Supermarkt, und mein Herz fängt an ganz wild zu schlagen. Allein die Gemüse und Obstecke ist zum niederknien, die absolute Reizüberflutung an Leckereien. Es stapeln sich die Avocados, verschiedene Tomaten, Papaya, Süßkartoffel, Bananen, verschiedenste Chillisorten (Dogan, Alex…ihr würdet weinen…..ich war kurz davor)…und so vieles mehr das ich gerade verdrängt habe. Und so ging es weiter. In jeder der wild zusammengestellten Abteilungen musste ich ein „oh“,  „ah“, „oh mein Gott“ oder „wie geil“ von mir geben. Es war nicht allein die Masse der Dinge die mir zum Kauf angeboten wurde, die mich so begeisterte, sondern die Auswahl an sich. Natürlich gibt es auch in Deutschland Chutney….aber nicht 3 Regal voll…Massenweise Chips, vollgesogen mit köstlichen Geschmacksverstärkern und Farbstoffen, die nicht nur den Mund, sondern gefühlt auch den ganzen Rest von einem Färben, unendlich viele Variationen von Cheddar, die nur einem geübten Cheddarexperten etwas sagen würden …..und so weiter und so fort. Ich war…und bin es immer noch….begeistert!
Das Bild, das sich dann einem an der Kasse zeigt, lässt dann leider doch ein wenig zu wünschen übrig. Eine deutsche Aldikassiererin würde entweder nach 2 Tagen in die Geschäftsleitung aufsteigen, oder aber einfach entlassen werden, da sie durch ihre Geschwindigkeit die Mitarbeiter und auch die Kunden in Panik versetzen würde. Es läuft dann anscheinend doch hier alles etwas langsamer.

Dienstag, 15. März 2011

Room cleared!

And a bit sad....After nearly 6 years!

Last Breakfast

Dienstag, 8. März 2011

CHAOOOOS!



Donnerstag, 24. Februar 2011

New Tenant

Jetzt melde ich mich auch mal zu Wort. Hier soll ja schließlich nicht der Eindruck geweckt werden, dass nur Henning nach Kapstadt zieht!

Nun nach langer Suche haben wir endlich einen passenden Nachmieter für unsere bzw. vormals meine kleine Bude gefunden. Über die Jahre habe ich diese schnuckeligen 4 Wände wirklich sehr liebgewonnen und trenne mich nun ein wenig wehmütig davon. Aber das Leben geht ja weiter und wir wollen ja auch nicht ewig in einer "Studentenwohnung" leben - der nächste Schritt ist also getan in ein neues Leben überzugehen.

Die Nachmietersuche war ja doch etwas mühselig - nachdem wir erst auf einer kleinen lokalen Webseite annonciert hatten lief der Rücklauf eher schleppend voran. Die die sich interessierten haben uns aber auch nicht wirklich in den Kram gepasst. Also gab’s eine zweite Annonce bei WG-Gesucht - und schwupps - stand das Telefon nicht mehr still! Nach einem halben Tag haben wir die Anzeige wieder gelöscht und 3 potentielle Nachmieter im Gepäck gehabt. Also alle Daten gesammelt und an den Vermieter geschickt. Eine Beauftrage des Vermieters ging dann etwas "ungewöhnlich" zur Sache und bat mich nochmal alle Interessenten zu uns einzuladen, damit sie sich persönlich ein Bild machen konnte. Es war eine etwas bedrückende und peinliche Veranstaltung, da sie nun da stand und nicht wusste wen sie nehmen sollte. Also schlug ich vor entweder das Los entscheiden zu lassen oder demjenigen die Wohnung zu überlassen, der sich auch als erster dafür gemeldet hatte. Und zum Glück wählte sie letzten Vorgang - denn der junge Mann war von Anfang an unser Favorit. Nun ist es geschehen - der Nachmieter ist gefunden, der Vertrag ist unterschrieben, wir bekommen unseren geforderten Abschlag und am 15. März ist dann die Schlüsselübergabe. So schnell kann’s gehen ... Ade Mozartstr. 2a...

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Now it's time for me to write a couple of words. I don't want to leave the impression that only Henning is moving to Cape Town.

After some time searching we finally found a new tenant for our little apartment - previously my little apartment. I've been living in it for a couple of years now and really am getting a little weepy about letting it go. But we don't want to spend our lives living in a bachelor pad - so the next step to a new life has been done.

After having placed an ad on a local website the response was rather slow and not very satisfying. So we put another ad on a bigger site. After just a couple of hours we had found 3 suitable people and quickly shut down the ad to not get raided by any more. I collected all their data and sent it over to the landlord. He assigned a befriended lady to take over all matters and she asked us to invite the 3 people to our place for her to make a choice. Said and done we all got together and stood there in silence. The lady couldn't quite decide who to take, so we suggested picking the person who confirmed first. We were very happy with her decision: we now have a new nice tenant, the contract is signed and we will be handing him the keys to his new place on the 15th. Bye-bye Mozartstr. 2a … you will be dearly missed!!!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Move

Mittwoch, 16. Februar 2011

Permit

Sie ist da! Meine Aufenthaltsgenehmigung! Ganz schön schnell ging das jetzt. Nicht einmal eine Woche musste ich warten.
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Finally! I got my permit today! That was really quick....not even a week!

Mittwoch, 9. Februar 2011

....to the embassy!

Alles schien so einfach, als ich das gepackte Bündel mit allen Dokumenten ins Postfach legte. In den Händen von GLS per express nach Berlin zur Botschaft. Das war Montag. Heute, am Mittwoch werde ich nach Neuss fahren, ins GLS Depot, mir mein Paket wieder abholen dann zur Post bringen und mit dieser verschicken. Warum sind Postlieferanten eigentlich grundsätzlich NICHT in der Lage, die ihnen gestellten Aufgaben zu meistern. Das ist doch eigentlich ihr Beruf? Sachen von A nach B zu liefern. Was ist denn bitte daran so schwer? Ok, sie haben versprochen die Lieferung innerhalb 24 Stunden zum Bestimmungsort zu liefern.....Das hat nicht geklappt, da die Adresse ein Postfach war....niemand hat gesagt, dass es 72 Stunden dauert, bis ich das Paket wiederhabe.....
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Everything seemed so easy when I packed the bundle of documents in the mailbox. Given to GLS for EXPRESS delivery to Berlin. That was on Monday. Today, on Wednesday, I had to go to Neuss to the GLS depot, to pick up my not delivered package and bring it to the normal post office.
Why these post deliverers are not able to cope for such simple tasks as to deliver stuff. That’s their job, right? Bringing things from A to B. Is it that hard? Ok, they have promised the delivery within 24 hours to the destination..... That did not work because the address was a lockbox.... but no one said that it takes 72 hours to get the package back!

Mittwoch, 26. Januar 2011

Permit

Mühsam  nährt sich das Eichhörnchen. 1000 Dokumente müssen zusammengetragen, ausgefüllt, beglaubigt, unterschrieben, überprüft, gesucht, erfunden und irgendwann verschickt werden. Dank Immigrationshelfer ist der ganze Wust zwar überschaubar, trotzdem ganz schön Nerven aufreibend.
Ich bin gespannt. Man sagte uns ja, dass es 10 bis 15 Tage dauern würde, nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, bis man die Aufenthaltsgenehmigung erhält, aber irgendwie glaub ich da noch nicht dran. Wenn man bedenkt, was ein Gang zum Einwohnermeldeamt schon für ein Aufwand verursacht.....Außerdem muss man erstmal die Unterlagen einreichen. Auf auf in den Kampf.
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one struggles on and little by little   (or: Laboriously nurtured the squirrel :)).
1000 documents have to be gathered, filled out, accredited, signed, checked, searched, invented, and shipped. Everything is manageable, thanks to our immigration helper...but still annoying.
I am very anxious. We were told, that it'll take 10 to 15 days, after sending the documents to the embassy, to get the permit....but somehow, I have a strange feeling. Why should it be so easy, if only a visit to the german registration office is such a effort......we'll see! Go in and win!

Samstag, 15. Januar 2011

Gebucht

15.01.2011, 09.47 Uhr, 51°, Die Flüge sind gebucht!/the flights are booked! ->17.03.11!

Donnerstag, 13. Januar 2011

....und die Geschichte beginnt hier!

33 Grad?
Ist ganz schön warm, und ganz schön weit!
Das sind 22 Temperaturgrade und 18 Breitengrad Unterschied.

Das ist der Anfang. Die Vorbereitungen für ein interessantes und spannendes Abenteuer haben begonnen.Südafrika, genauer gesagt Kapstadt. 12 Stunden Flug, fast 10 000 km. Mit dem Auto etwas länger. Um genau zu sein wäre es 8 Tag, 23 Stunden und 29 Minuten, 16737 Kilometer. Pausen und "sich mal verfahren" nicht mit eingerechnet.
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33 degrees?
Is quite warm, and very far!
The temperature is 22 degrees and 18 degree of latitude difference.
This is the beginning. Preparations have started for an interesting and exciting adventure. South Africa, more specific Cape Town. 12 hours flight, almost 10 000 km. With the car a little bit longer. In fact, it would be 8 days, 23 hours and 29 minutes, 16,737 km. Breaks and "getting lost "not included.