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Sonntag, 3. Juni 2012

Hout Bay "Bay Harbour Market"


Fish on the Rock
Zwischen den Felsen des Kaps der Guten Hoffnung liegt das kleine Fischerdorf Hout Bay versteckt, umrundet eine kleine malerische Bucht und endet am Anfang des wild romantischen Chapman's Peak Drive, welcher den Besucher auf dem Weg zur Spitze der Guten Hoffnung mit einer einzigartigen Szenerie versorgt.

Montag, 30. April 2012

Taste of Cape Town 2012


Der Winter kommt und mit ihm die Zeit der Festivals und Winter Specials.
Kaum fällt ein Tropfen Regen im Zusammenhang mit einer Temperatur von unter 20 Grad hat für den Kapstädter der Winter begonnen. Freudig streift er sich Mützen, Schals, gefütterte Jacken und kuschelige Handschuhe über, rennt von Wärmepilz zu Wärmepilz und beklagt sich über das schreckliche Wetter, dass es ja schon seit Jahren nicht mehr so kalt war, es seit Monaten so unglaublich viel regnet, nur um 4 Wochen später erleichtet aufzuatmen und den Beginn des Sommers anzukündigen.
Doch mit der kalten Jahreszeit beginnen in und um Kapstadt die Feste. Taste of Cape Town, Olive Festival, Cheese Festival, Champagne Festival und wie sie

Samstag, 21. April 2012

Converse: Let's Take It Outside

Da sollten sich doch auf jeden Fall mal ein paar Andere ein Beispiel dran nehmen. Genau so schafft man es, Kunden für seine Firma zu begeistern.
Gestern Abend fand das Let's Take It Outside Festival von Converse statt. 3500 kostenlose Karten wurden per Internet verteilt und lockten Musikfans von nah und fern nach Kapstadt. Alte Sitzmöbel , Fernsehgeräte  und Bücherstapel luden zum Verweilen ein und ließen eine gemütliche   Wohnzimmeratmosphäre unter Sternenhimmel

Montag, 26. März 2012

Cape Town Carnival

Der Karneval in Kapstadt startete dieses Jahr unter dem Motto "Cape-to-Cairo". Mit 9 wunderschönen, bunt geschmückten Wägen und über 2000 Performern will die Parade mit Musik, Tanz und Kunst die Vielfältigkeit Afrikas der Welt näherbringen.

Sonntag, 25. März 2012

Cruising

...und der Erste der die Verkehrssünde entdeckt, bekommt ein schöne Postkarte geschickt :)

Montag, 12. März 2012

Cape Argus 2012

Zum 34ten Mal fand am Wochenende die Cape Argus statt, das größte Fahrrad-Zeitrennen weltweit. Die 109 km wurden dieses Jahr von über 35 000 Leuten bei durchschnittlich 34 Grad (und dieses Jahr glücklicherweise ohne Sturmböen) absolviert. Schon zu frühsten Morgenstunden weckten uns die Geräusche von zahllosen Hubschraubern und Lautsprecherdurchsagen aus unseren Träumen und wir zogen, bewaffnet mit Sonnencreme und Kamera, zum drei Minuten entfernten Zieleinlauf!
Saving Privat Rhino, Mankinis, Superman, Einräder, Kühe....wirklich beeindruckend, womit manche Menschen die Strecke hinter sich gebracht haben!

Sonntag, 8. Januar 2012

Sunset Cruise

Sonntag, 30. Oktober 2011

Tablemountain


  Der Tafelberg, das allgegenwärtige Wahrzeichen der Stadt erwartet nun schon lange einen Besuch von uns. Da kam ein Angebot im Internet ganz passend, ein Jahresticket für die Seilbahn für 25 € zu erwerben...Alleine eine Fahrt kostet 18 €. Natürlich gab es erstmal Verwirrung, als wir nur mit den Gutscheinen auf unseren Mobiltelefonen ankamen....hier muss alles noch ausgedruckt, gefaxt oder notariell beglaubigt sein. Eine Szene nachdem wir erklärten, dass es in dem Gutschein steht, dass es reicht sein Mobiltelefon mit der Nachricht vorzuzeigen: Zwei schwarze Frauen stehen sich gegenüber und schauen sich an....vielleicht eine Minute....ohne jegliche Regung.....Ein äußerst absurde Szene.. Wir: And... what's happening now?
Sie: We are thinking! aaaaaaah ja.....Nach einigem Sinnieren und Tiefenmeditation beschließt sie ihr Managerin zu befragen...und nach 20 Minuten halten wir nun endlich unsere Pässe in der Hand. jetzt können wir ein Jahr lang jeden Tag den Berg ohne Anstrengungen erklimmen.
Auf der 4 minütigen Fahrt mit der Seilbahn erfreuen uns nicht nur an der "Reise"  und dem Ausblick an sich, sondern auch die Gruppe behandschuhter und mit kleinen, wild klickenden Digitalkameras bewaffneten Asiatinnen die etwas länger brauchen, das Konzept einer drehenden Gondel zu begreifen.
Oben angekommen erwartet uns die Bergstation. Wie eine kleine mittelalterliche Burg schmiegt sie sich an den Felsen,die Steinmauern wirken roh und natürlich, passen sich in das Bild ein, nicht wie ein Fremdköper, als wären sie schon immer da.
 Wir folgen einem der vielen Wege, bestaunen die Natur, die Aussicht, die sich sonnenden Agama und freuen uns einfach darüber, dass wir hier sind.
Jedoch das nächste Mal wird gelaufen. Nur runter geht's dann mit der Bahn!

Montag, 20. Juni 2011

Robben Island

Eine ganz klein wenig Information zu Beginn:
Robben Island ist eine kleine Insel in der Tafelbucht, rund 7 Kilometer vom Festland entfernt. Sie wurde Jahrzehnte als Gefängnis für hauptsächlich politische Gefangene genutzt. Nelson Mandela verbrachte 18 Jahre seiner insgesamt 27 jährigen Haftstrafe in einer 4m² großen Zelle im Hochsicherheitstrakt.  1991 wurde das Gefängnis aufgelöst, die Insel zum Natur- und Nationaldenkmal erklärt und zu einem Museum umgebaut, welches seit 1997 zu besichtigen ist.

Und das tun wir auch. Hörte sich jedenfalls auch sehr spannend an.  Per Boot ging es erstmal von der Waterkant Richtung Robben Island.  Und da erhält die Geschichte wohl ihren traurigen Höhepunkt. Denn die Fahrt dort hin war schon fast dieser. Angekommen auf der Insel werden wir zu einer "kurzen" Bustour "eingeladen". Wir werden also in diese alten Buse gepfercht und los geht es....Die Witze der schwarzen Tourleiterin verlieren leider schon nach fünf Minuten ihren Scharm und quälen uns über zwei Stunden. Man darf sich die ganzen geschichtsträchtigen Stätten aus einem schmutzigen Busfenster anschauen...wenn man überhaupt was zu sehen bekommt. Vorbei geht es an dem alten Steinbruch in dem ach so viel geschehen ist, an Kirchen, am Leprafriedhof, an verlassenen Wohngegenden, Gefängnissblöcke, etc....Alles sehr faszinieren und ein Paradies für Photographen...Wenn man nur nicht in so einem beschissenen Bus sitzen würde. Um bei der Wahrheit zu bleiben, wir hatten zwei Stops auf der Fahrt: 1. Hundezwinger, fünf Minuten Zeitvorgabe, 2. Irgend eine Stelle an der Küste zum Austeigen und Photos von Kapstadt machen, auch fünf Minuten Zeitvorgabe.
Nach über 2 Stunden kommen wir zu dem Hochsicherheitstrakt. Ich bin völlig entnervt und möchte einfach mal ein wenig rumlaufen, mich umsehen. Aber nein. Wieder geht es sofort in einen Raum, in dem ein Exsträfling seine Geschichten zum Besten gibt. Ich glaube es hätte ganz interessant sein können, wenn ich nicht schon am Rande eines Kollapses gestanden hätte. Nach über einer Stunde geht es weiter. Wir müssen uns beeilen, da die Fähre schon vor 45 Minuten ihren Heimweg hätte antreten sollen. Wir stürmen als durch das Gebäude, gönnen uns im vorbeirennen einen Blick auf Mandelas Zelle....Bei 4 m² Zelle, 30 Leuten und Zeitmangel ist ein zweiter Blick nicht gestattet.
Raus geht's,  zurück zum Boot. Glücklicherweise sehen wir noch ein paar Pinguine auf dem Weg. Das rettet den Tag.
Fazit: Wirklich eine unglaublich faszinierende und geschichtsträchtige Insel und ein Paradies für Photographen....WENN man nur die Freiheit gehabt hätte die Gefangeneninsel zu erkunden. 


Sonntag, 19. Juni 2011

Paragliding oder wie wir durch die Lüfte glitten

Nachdem mir das Wetter an Hennings Geburtstag die Überraschung vermieste (der Tag war sonnig doch der Wind nicht willig), war es dann am 3.6. endlich so weit. Nahezu perfekte Wetterverhältnisse und eine gut dosierte Brise Wind und Termik waren angesagt. Stef einer unserer Tandempiloten rief mich an und verkündete mir die frohe Botschaft. Endlich konnte es losgehen - ein gemütlicher Rundflug der anderen Art.

15 Minuten später fuhr er mit seinem Mercedes Vito und seiner Crew bei uns vor und holte uns ab. Wir quetschten uns in den Wagen - ich nahm auf einem großen Sack Platz - ein gut verpackter Gleitschirm. Als es losging kramte Stef allerhand Knabberzeugs aus. Wir wurden mit rohen Erdnüssen und Droerwors versorgt um uns von der Aufregung abzulenken. Wir fuhren hinauf zum nahe gelegenen Signal Hill - einer von Gleitschirmfliegern oft frequentierten Ablegestelle. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Überblick über die Stadt. Stef und Jaques (der zweite Pilot) bereiteten in der zwischenzeit die Schirme vor und gingen einige Anweisungen mit uns durch. Wir wurden mit Helmen versorgt und warteten nun auf den perfekten Moment des Abflugs.





Als erstes war Henning dran, der mit Stef flog. Er wurde vergurtet und verzurrt ehe Stef den großen Schirm in die Höhe zog - nun musste gerannt werden: 2, 3, 4, 5, 6 Schritte und dann los - Abflug! 5 Minuten später war auch ich in der Luft. Die beiden Piloten bemühten sich sehr uns hoch hinaus zu bekommen, die perfekte Termik zu finden. Hin und wieder erwischten wir eine gute Stelle und man merkte wie man langsam in die Höhe kreiselte. Ich beobachtete die Aussicht und genoss den atemberaubenden Ausblick über die Berge und der Stadt. Nur der Variometer - ein Gerät zur Ermittlung der eigenen Steig- und Sinkwerte, piepte andauernd in mein Ohr und unterbrach die Stille während unsere Flugbahn laufend an Höhe gewann oder verlor.

Eine gute halbe bis dreiviertel Stunde kreisten wir durch die Lüfte - ehe wir Kurs auf Green Point nahmen und den Landeanflug auf einer großen Wiese vor dem Green Point Stadium anpeilten. Stef und Henning wieder voran. Jaques bereitete uns auf die Landung vor und schob mich behutsam aus der Sitzposition, sodass ich senkrecht im Geschirr hing, während er mit einem Bein meine Beine zur Seite schob um die Landeposition einzunehmen. Anschließend erfolgte eine sanfte Punktlandung - weich und ohne Hektik kamen wir wieder unten an und spürten den festen Boden unter den Füssen. Ich merkte wie meine Beine etwas zitterten und mir ein wenig schlecht wurde - der Höhenflug hatte mich doch etwas mitgenommen. Anschließend fielen Henning und ich - berauscht von dem Erlebnis - glücklich in Arme.

Dienstag, 10. Mai 2011

Wie wir den Löwen bezwangen



Es sollte einen perfekte Nacht werden. Klarer Himmel und Vollmond! Gibt es einen besseren Zeitpunkt einen Löwen zu bezwingen? Doch jeder Kampf bedarf der entsprechenden Ausrüstung. Petzel Headlights, CHECK! Hanwag Schuhe, CHECK! Leichte Kleidung fürs Licht und was Warmes für den Schatten, CHECK! Ausreichend Flüssigkeit, CHECK! Stullen (die belegten mit Käse und so), CHECK! Ein Rucksack schwer gefüllt mit Waffen um den Kampf zu dokumentieren, CHECK!
Um 1600 steht unser Gefährt vor der Tür und bringt uns zum Fuss des Titanen. Der Lions Head ist ein spitz aufragender Berg der sich erbarmungslos durch die Metropole Kapstadt frisst und den City Bowl vom Atlantic-Seabord trennt.
Der City Bowl ist die sogenannte Innenstadt und besteht aus den Stadtteilen City Centre, Bo Kaap, Oranjezicht, Tamboerskloof, Vredehoek, de Waterkant und Gardens. Daran grenzt das Atlantic Seabord mit Green Point, Sea Point, Fresnaye, Bantry Bay, Clifton, Camps Bay und Bakoven. Und das alles sieht dann so aus:
 
Gut, genug Stadtkunde. Die Sonne brennt und wir sind bereit für den Aufstiegt. Ein breiter sandiger Weg führt uns gemächlich mit leicht steilem Anstieg um den Berg herum. Anscheinend hat es sich heute herumgesprochen, welch fantastische Sicht man heute haben wird, denn mit uns pilgern noch so manch Andere den Berg hinauf. 





Mit jedem weiteren Schritt hinauf, gibt uns der Löwe eine Vorahnung auf seine Aussicht. Die Häuser werden kleiner, die Landschaft weiter. Als wir die andere Seite erreichen, blicken wir auf Camps Bay mit seinen wunderschönen weißen Stränden, an den Hängen der Zwölf Apostel.  Ein Nachzählen der riesigen Felsvorsprünge würde sich nicht lohnen, da es auf jeden Fall mehr sind. 



Je weiter wir kommen desto enger und felsiger wird der Weg und es lohnt sich für die eigene Gesundheit, den Blick die meiste Zeit auf dem Boden zu haben. Wir balancieren an Felsvorsprüngen entlang, erklimmen steile Felswände mit Hilfe von in die Wand eingelassenen Metallstiegen und ziehen uns an Ketten in die Höhe.




Und nach knapp zwei Stunden haben wir es geschafft. Wir haben den Löwen bezwungen, stehen auf seinem schätzungsweise 100 m2 großen Plateau und werden mit einem unglaublichen Panorama belohnt. Auf der einen Seite erstreckt sich bis zum Horizont die Stadt mit ihren unzähligen Straßen, Häusern und Menschen. Auf der anderen Seite bereitet sich die Sonne auf ihr allabendliches Bad im Atlantischen Ozean vor. Und dann geht alles ganz schnell. Im Sekundentackt ändert sich das Licht, von einem kalten Blau, über ein warmes Orange bis hin zum brennenden Rot.


Man kann es förmlich zischen hören, als der glutrote Ball im Meer versinkt. Doch dem Einen folgt sogleich das andere Spektakel. Surreal und wie ein Fremdkörper schiebt sich auf der anderen Seite die leuchtende Scheibe des Mondes hinter dem Tafelberg hervor. Wie eine zähe Masse fließen in seinem Licht dicke Wolken über die Ränder des Felsplateaus und lassen einen an der Echtheit der Szenerie zweifeln. Die Nacht erwacht, und mit ihr die Stadt. Millionen von kleinen gelben Lichtern erleuchten, flackern und lassen erst jetzt die wahre Größe dieser Stadt erahnen.



Nach langer Zeit fassungslosem Starren, langen Belichtungszeiten und den Stullen geht es auf den Rückweg. Auf dem Kopf die Lampen, jeden Schritt gut überdenkend, marschieren wir los und beschweren uns wie jeder bei einem Abstieg, dass dieser viel unbequemer als der vorherige Weg ist!
Aus dem Taxi werfen wir noch einen letzten Blick für diesen Tag auf den Löwen, sehen hier und da die kleinen Lichter der Taschenlampen aufleuchten und verabschieden uns…bis zum nächsten Mal!


Freitag, 6. Mai 2011

Erste Schritte ...

Eieieieieieiei werdet ihr euch in den letzten Wochen gedacht haben. Da protzen Henning & Jasmin mit ihrem Blog herum und was passiert ... nix!! Stille! Kein Wort! Tja ... das nicht vorhandene Internet war Schuld. Natürlich hätten wir ins Internetcafé gehen können, aber es ist hier extrem umständlich ... aber dieses Netzlose, von der Welt abgeschnittene Dasein hat nun offiziell ein ENDE ... WIR SIND DRIN!! Aber dazu ein anderes Mal mehr ... zunächst möchten wir euch ein Update über die Geschehnisse der letzten Wochen geben ...

Von der Ankunft und er Hochzeit habt ihr ja bereits erfahren und auch Henning hat hier seine ersten Erlebnisse und Eindrücke kund getan. Ich glaube ich spreche auch weiterhin für ihn, wenn ich behaupte, dass die Begeisterung noch nicht nachgelassen hat. JA. We <3 CAPE TOWN!

Nach der Hochzeit hieß es zunächst einmal Wohnungssuche. Wir hatten das Glück Silkes und Matts Wohnung für 2 Wochen beherbergen zu dürfen während sich die beiden in den Flitterwochen befanden. Ihre Wohnung liegt inmitten des Stadtteils Gardens und für den Start hätte sie für uns kaum besser gelegen haben. Sehr zentral, jedoch in einer ruhigen, sicheren Gegend und einem Shopping Paradies gleich um die Ecke um die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs zu decken. Das war also nun unser Basecamp und das Internetcafé unsere Anbindung zu http://www.gumtree.co.za - ein Portal für alles von Haustieren, Jobs, Wohnungen, Möbel, Dating, Autos etc ... wenn man etwas sucht findet man es bestimmt dort. Zusätzlich haben wir bei jeglichen Maklern in der Gegend angeklopft und unsere Wünsche geäußert. Das schöne an südafrikansischen Maklern ist die Tatsache, dass hier noch der VERMIETER die Courtage bezahlt und nicht der Mieter. Da wir zunächst eine möbilierte Wohnung suchten war die Auswahl sehr beschränkt. Jegliche Wohnungen die wir uns angesehen haben waren unterirdisch - die eine schäbbiger als die andere - vom Interiör ganz zu schweigen. Da uns die Zeit davon lief und wir nur noch wenige Tage bis zur Rückkehr des Brautpaares hatten mussten wir uns sputen. Die Wohnungen inkl. Einrichtung haben uns nicht vom Hocker gerissen - unsere einzige Chance war es also nun eine unmöbilierte Wohnung zu finden. Schließlich hatten wir Glück und stießen auf eine feine und moderne 70 qm Wohnung in Green Point. Mit kleinem Vorgarten und Hinterhof, einem großen Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer, eine offene Einbauküche und ein wunderschönes modernes weißes Bad mit Dusche und Riesenwanne. Was will man mehr? Das Schätzchen gesehen und zugeschlagen ... es sollte unseres sein.

Nun war diese Hürde genommen, aber wie wohnt man in einer Wohnung ohne Möbel? Der nächste Schritt lautetete daher:

Bett, Kühlschrank und Waschmaschine - 3 wichtige Notwendigkeiten um das Leben leichter zu machen. Gesagt getan. Wir hatten uns im vorhinein schon ein wenig umgeschaut um uns Preise einzuprägen. Schließlich empfiehlen uns Freunde die richtigen Anlaufstellen für unsere Bedürfnisse. Hier gibt es keine Saturns oder Mediamärkte - hier haben noch die familien- und mittelständischen Unternehmen das Sagen und man muss genau wissen wo man etwas bekommt. An manchen Tagen wünscht man sich ein großes Elektrogeschäft mit allen Schikanen her, aber nun gut ...

Einen schönen Esstisch mit Bänken fanden wir auch schon sehr bald nach unserem Einzug. Zufällig stießen wir auf einem Flohmarkt in unserer unmittelbaren Nachbarschaft auf einen zahnlosen Möbelbauer mit einer kleinen Sammlung an selbst geschreinerten Tischen und Bänken. Wir verliebten uns schnell in einen Tisch aus alten Holzdielen. Die Dielen zeigen ihr Kostüm der letzten Jahrzente - Farbschicht um Farbschicht, die aber nun abblättert. Ein toller retroartiger Charm, der sich nun unter dem Glasdach in unserer Küche breit macht.


Aber es drehte sich natürlich in den letzten Wochen nicht alles nur um die Wohnung und der Einrichtung. Wir haben hier eine Menge fantastische Menschen kennengelernt, die uns mit offenen Armen in ihre Runde aufgenommen haben. Wir durften viel erleben und die letzten Südafrikanischen Sommertage genießen, Geburtstage feiern und einfach nur die Seele baumeln lassen. Aber dazu mehr in den nächsten Posts ...