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Mittwoch, 23. Mai 2012

DASSI

Alle kennen wir die Big Five (Elefant, Büffel, Nashorn, Leopard und Löwe ), manche von uns auch die Impossible Five (Pangolin, Riverrine Rabbit, Weißer Löwe, Cape Leopard und das Aardvark)....aber wir würden gerne eine weitere Liste hinzufügen: Die Funny Five! Bisher haben es schon 2 Tiere in die Liste geschafft, welche sicher im Laufe des Jahres die Zahl Fünf erreicht. Die beiden glücklichen Gewinner sind das Aardvark und der Dassi. Und da das Erdferkel so schwer zu Gesicht zu bekommen ist, möchten wir diesen Artikel dem herzallerliebsten Dassi widmen.

 

 Der Dassi, auch Rock Hyrax genannt (im Deutschen unter dem gar schrecklichen Namen Klippschliefer bekannt) entstand wohl aus eine Laune der Natur heraus, als ein großer Maushase über einen Hamster stolperte und beide wild kopulierend in eine Pfütze aus Elefanten Ejakulat fielen. Das daraus entstandenen 2-4,5 Kilo schwere Wesen ähnelt zwar am wenigsten dem Elefanten, ist jedoch aufgrund gewisser anatomischer Merkmale mit diesem am engsten verwand.

Hier und da trifft man diese Tierchen in kleinen Gruppen an, faul auf Felsen liegend und sich gemütlich in der Sonne badend. Die meist sehr scheuen Tiere lassen sich besonders gut auf dem Tafelberg beobachten, wo sie im Laufe der Zeit jegliche Scheu vor dem Menschen verloren haben. Sie krabbeln durch schmale Spalten auf die Besucherterrasse und versuchen hier und da ein herabgefallenen Krümel zu ergattern. Hingehaltene Finger werden behutsam und zaghaft angeknabbert. Weitere Nahrung finden sie hängend und Blätter knabbernd in diversen Büschen. Ansonsten liegen sie einfach, wie schon erwähnt, faul in der Sonne herum. Was für ein Leben.

Doch warum schaffte es der Dassi in die Liste unserer Funny Five? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der beim Anblick dieser runden Pelzbollen, kein breites Grinsen auflegt, wenn sie einen mit ihren zusammengedrückten Maushasenhamstergesichtern anstarren, ab und an ihre Miniaturstoßzähne (das Erbe der Elefanten) hervorblitzen lassen und dann aufgeschreckt mit ihren winzigen Füßchen von Stein zu Stein hüpfend davonrauschen.

Donnerstag, 26. April 2012

Katzen Tatzen

Eigentlich sind sie schon irgendwie Teil unserer Familie, obwohl sie dem Nachbarn gehören. Ich find es daher an der Zeit, dass wir heute einen Blogpost unseren vierbeinigen Dauerbesuchern widmen.

Henning und ich sind beide große Tierliebhaber. Wobei ich mir bei Henning gar nicht so sicher bin, wenn er darüber phantasiert, Katzen mit einem Laubsauger aufzusaugen. Ich kann mir eigentlich fast nix schöneres Vorstellen als wieder irgendwann eigene Haustiere zu besitzen. Jedoch nicht hier und nicht jetzt. Zur Zeit leisten uns Tammy und Wesley täglich Gesellschaft und füllen somit die Lücke eines persönlichen Haustieres. Sie kommen und gehen wann sie wollen, wir können sie rausschmeißen wenn wir das Haus verlassen, müssen sie nicht füttern und tragen auch keine Tierarztkosten - eigentlich ists ganz praktisch.

TAMMY

Sie ist das Nesthäkchen, aber gleichzeitig die stärkste Persönlichkeit. Ihren Namen finde ich blöd - aber daran lässt sich nix ändern. Sie erhält von uns daher manchmal eigene Namen wie Tamarind, Tamaskus oder Tambourin (weitere Vorschläge können gerne eingereicht werden). Manchmal auch Princess, Bitch oder Stinker.

Montag, 12. März 2012

Poaching

Rhino Poaching! Das sinnlose Abschlachten dieser wunderschönen Tiere ist ein riesiges Problem im südlichen Afrika. Jeder Tag, der vergeht, ohne eine dieser Schreckensmeldungen, ist ein guter Tag. Allein dieses Jahr, und es ist noch sehr jung, wurden schon über 80 Nashörner getötet und ihrer Hörner beraubt. Im Jahr 2008 lag die Zahl noch bei 83 und verdoppelte sich von Jahr zu Jahr um dem Jahr 2011 die erschreckende Zahl 448 zu verleihen!

'Saving Privat Rhino' mit Nashorn-Tandem  auf der Cape Argus
Die Schuldigen?  
Natürlich wieder mal die Chinesen!

Dienstag, 6. September 2011

Da bläst er!


Wenn man aus der Ferne kommt und von diversen Attraktionen in verschiedenen Reiseführern hört, ist der Reisende doch eher skeptisch gestimmt! Ist das "Faszinierende" wirklich so faszinierend, das "Einzigartige" wirklich so einzigartig und das "Phänomenale" wirklich ein Phänomen?
Mit dieser Skepsis traten wir unseren Sonntagsausflug Richtung Hermanus an. Hermanus, die sagenumwobene Stadt der Wale! So heißt es jedenfalls!
Nach 60 Km erreichen wir Gordans Bay, hier startet offiziell die Wal-Route, die R44 , eine kleinen Bergstraße mit unzähligen Haltebuchten und Parkplätzen schlängelt sich am Meer entlang und, kaum zu glauben, schon nach 5 km steckt sich die erste Floße uns kurz entgegen.  Zack, rechts rein auf einen Parkplatz. Der Pavian Familie, die diesen Parkplatz kontrolliert, können wir erstmal keine Aufmerksamkeit widmen, da der Wal wichtiger ist. Leider zeigt dieser sich dann doch nur noch einmal kurz und verschwindet irgendwo in den Tiefen des Meeres. Nun doch zu den Pavianen. Überall sitzen diese Affen rum, kraulen sich die Eier und stecken sich alles in den Mund, was sich vor sich finden. Die kleinen Paviane trollen herum, balgen sich und nerven ihre Eltern. Ganz klassisch.
Aber wir sind nicht der häßlich-ärschigen Paviane gekommen, sondern der Wale wegen. Also weiter geht's. Doch nicht lange. 5 Minuten später streckt der nächste Wal seine Fluke aus dem Wasser. Und dort bleibt sie erstmal! Minuten lang streckt der blaue Riese die Schwanzflosse aus dem Wasser, umschwommen und beäugt von seinem kleinen Babywal, erpicht darauf, all diese tollen Tricks von Mutti zu lernen . Und wie bestellt, bekommen wir nun die Sondervorführung! Er Springt!  DREI MAL! Wie waren die Worte aus dem Reiseführer die ich zitieren möchte: Faszinierend, Einzigartig und Phänomenal!
Die Reise geht weiter bis nach Hermanus...insgesamt haben wir an diesem Tag  15 Wale gesehen, Paviane, Pinguine, Robben, komische Vögle, Dassis....etc! Ich schäme mich jeglicher Skepsis, die ich dieser Tour zuvor entgegengebracht habe und es wird Sicherheit nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir diese Strecke entlang fahren werden!

Samstag, 21. Mai 2011

Boulders

Untitled from henning gawrisch on Vimeo.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Butter bei de Fisch

und wieder einen Schritt weiter. ich weiss nun wie man Diashows einbindet: