Donnerstag, 24. März 2011
Peppermint Caramel Sundae
Peppermint caramel sundae, that was so fuckin' amazing! A taste explosion in my mouth....whipped cream, peppermint, chocolate, crunchie biscuits....and that awesome caramel sauce.....
Dienstag, 22. März 2011
Marriage
Perfekt zum Einstieg geht es gleich am zweiten Tag in die Berge auf eine Hochzeit auf einer Weinfarm. Wir werden abgeholt und es geht mit dem Auto raus aus der Stadt. Vorbei an Armensiedlungen, Schwarzen die dir an der Ampel von der Papaya, über Autoladegeräte, bis hin zu riesigen Tennisbällen anbieten wollen und so lange hinter dem Auto her rennen, bis man ihnen durch wildes schütteln mit Hand und Kopf begreiflich macht, dass man nichts haben will.
Southhill heißt das Weingut in dem wir untergebracht sind. Eine Selbstversorgervilla zum niederknien. Ein wenig Großgrundbesitzer Gefühl kommt auf…Weinreben, Olivenbäume, den Pool vor der Tür und die schwarzen Angestellten servieren Getränke.
Die Hochzeit an sich fand im Schatten eines Großen Baumes statt, der Priester Mitte 30 und eher Model als Heiliger, zog wohl die Blicke der meisten Damen auf sich.
Zusammengefasst: Sonne, Heiraten, Essen, Trinken, Lachen, Sich Vorstellen, Tanzen, Schwimmen, Boule spielen, Schlafen, Essen, Trinken, Dösen, Eincremen, Eiswürfel, Steinbackofen, Fotografieren, Sonne, Sterne, Gin, Kaffee, Feuer, Ameisen, Vollmond….Nach 2 Tagen geht es zurück in die Stadt, ein wunderschönes Wochenende geht zu Ende. Nun heißt es auf ins Internetkaffee und ran an die Wohnungssuche.
Arrival
Angekommen, nach einigen Stunden im Flugzeug sitzend, dich richtige Position zum wenigstens ein wenig Ruhe finden suchend, Tomatensaft trinkend und film kuckend, sind wir nun endlich da. 5 Uhr in der Frühe. Unser Fahrer wartet mit seinem kleinen Toyota und einem Namensschild am Ausgang. Die Luft ist feucht und warm, nicht unangenehm, sie riecht nach Kräutern und die Palmen neben dem Parkplatz lassen ein anderes Land erahnen.
Wir beladen den kleinen Wagen und los geht es Richtung Citybowl, dem Stadtzentrum. Die Sonne geht langsam auf und in der Ferne zeigt sich der schwarze Umriss des Tafelberges, der mächtig die Szenerie beherrscht. Berufsverkehr auf der Autobahn. Auf der Busspur überholen wir einen Pick-up nach dem andern, in denen sich auf der Ladefläche Menschen auf dem Weg zu ihrer Arbeit dicht an dicht drängen. Hinter uns steigt die Sonne und vertreibt die schwärze der Nacht, hüllt den Tafelberg in ein mystisch rotes Leuchten.
Vorbei geht es an den Townships. Dicht an dicht stehen aneinandergebaut die bunten Baracken, gebaut aus allen nur zu findenden Materialien. Krumm um schief ragen aus diesem Meer von flachen Hütten wild zusammengebastelte Strommasten auf, die wie riesige Zahnstocher wirken und ihre Leitungen in das noch schlafende Getümmel strecken. Wir erreichen die Stadt. Die vielen kleinen Häuser sind bunt zusammengewürfelt und wirken freundlich und einladend. Nur wenn man genauer hinsieht merkt man, dass ein anderer Sicherheitsstandard hier herrscht. Silke und Mathew wohnen in einer kleinen Anlage, in die man nur mit „Türöffner“ kommt. Dünne Drähte ziehen sich über die Zaune und Mauer und lassen erst beim zweiten hinschauen ihre elektrische Wirkung erkennen.
Die Sonne scheint nun richtig. Unsere blasse Deutsche Haut würde der Mittagssonne wohl nur wenige Minuten stand halten, bevor sie sich rötenden den Schmerzen einer Verbrennung hingeben würde.
Einkaufen…..wo soll ich nur anfangen? Wir betreten den Pick’n’Pay, ein Supermarkt, und mein Herz fängt an ganz wild zu schlagen. Allein die Gemüse und Obstecke ist zum niederknien, die absolute Reizüberflutung an Leckereien. Es stapeln sich die Avocados, verschiedene Tomaten, Papaya, Süßkartoffel, Bananen, verschiedenste Chillisorten (Dogan, Alex…ihr würdet weinen…..ich war kurz davor)…und so vieles mehr das ich gerade verdrängt habe. Und so ging es weiter. In jeder der wild zusammengestellten Abteilungen musste ich ein „oh“, „ah“, „oh mein Gott“ oder „wie geil“ von mir geben. Es war nicht allein die Masse der Dinge die mir zum Kauf angeboten wurde, die mich so begeisterte, sondern die Auswahl an sich. Natürlich gibt es auch in Deutschland Chutney….aber nicht 3 Regal voll…Massenweise Chips, vollgesogen mit köstlichen Geschmacksverstärkern und Farbstoffen, die nicht nur den Mund, sondern gefühlt auch den ganzen Rest von einem Färben, unendlich viele Variationen von Cheddar, die nur einem geübten Cheddarexperten etwas sagen würden …..und so weiter und so fort. Ich war…und bin es immer noch….begeistert!
Das Bild, das sich dann einem an der Kasse zeigt, lässt dann leider doch ein wenig zu wünschen übrig. Eine deutsche Aldikassiererin würde entweder nach 2 Tagen in die Geschäftsleitung aufsteigen, oder aber einfach entlassen werden, da sie durch ihre Geschwindigkeit die Mitarbeiter und auch die Kunden in Panik versetzen würde. Es läuft dann anscheinend doch hier alles etwas langsamer.
Dienstag, 15. März 2011
Dienstag, 8. März 2011
Donnerstag, 24. Februar 2011
New Tenant
Jetzt melde ich mich auch mal zu Wort. Hier soll ja schließlich nicht der Eindruck geweckt werden, dass nur Henning nach Kapstadt zieht!
Nun nach langer Suche haben wir endlich einen passenden Nachmieter für unsere bzw. vormals meine kleine Bude gefunden. Über die Jahre habe ich diese schnuckeligen 4 Wände wirklich sehr liebgewonnen und trenne mich nun ein wenig wehmütig davon. Aber das Leben geht ja weiter und wir wollen ja auch nicht ewig in einer "Studentenwohnung" leben - der nächste Schritt ist also getan in ein neues Leben überzugehen.
Die Nachmietersuche war ja doch etwas mühselig - nachdem wir erst auf einer kleinen lokalen Webseite annonciert hatten lief der Rücklauf eher schleppend voran. Die die sich interessierten haben uns aber auch nicht wirklich in den Kram gepasst. Also gab’s eine zweite Annonce bei WG-Gesucht - und schwupps - stand das Telefon nicht mehr still! Nach einem halben Tag haben wir die Anzeige wieder gelöscht und 3 potentielle Nachmieter im Gepäck gehabt. Also alle Daten gesammelt und an den Vermieter geschickt. Eine Beauftrage des Vermieters ging dann etwas "ungewöhnlich" zur Sache und bat mich nochmal alle Interessenten zu uns einzuladen, damit sie sich persönlich ein Bild machen konnte. Es war eine etwas bedrückende und peinliche Veranstaltung, da sie nun da stand und nicht wusste wen sie nehmen sollte. Also schlug ich vor entweder das Los entscheiden zu lassen oder demjenigen die Wohnung zu überlassen, der sich auch als erster dafür gemeldet hatte. Und zum Glück wählte sie letzten Vorgang - denn der junge Mann war von Anfang an unser Favorit. Nun ist es geschehen - der Nachmieter ist gefunden, der Vertrag ist unterschrieben, wir bekommen unseren geforderten Abschlag und am 15. März ist dann die Schlüsselübergabe. So schnell kann’s gehen ... Ade Mozartstr. 2a...
------------------------
Now it's time for me to write a couple of words. I don't want to leave the impression that only Henning is moving to Cape Town.
After some time searching we finally found a new tenant for our little apartment - previously my little apartment. I've been living in it for a couple of years now and really am getting a little weepy about letting it go. But we don't want to spend our lives living in a bachelor pad - so the next step to a new life has been done.
After having placed an ad on a local website the response was rather slow and not very satisfying. So we put another ad on a bigger site. After just a couple of hours we had found 3 suitable people and quickly shut down the ad to not get raided by any more. I collected all their data and sent it over to the landlord. He assigned a befriended lady to take over all matters and she asked us to invite the 3 people to our place for her to make a choice. Said and done we all got together and stood there in silence. The lady couldn't quite decide who to take, so we suggested picking the person who confirmed first. We were very happy with her decision: we now have a new nice tenant, the contract is signed and we will be handing him the keys to his new place on the 15th. Bye-bye Mozartstr. 2a … you will be dearly missed!!!
Nun nach langer Suche haben wir endlich einen passenden Nachmieter für unsere bzw. vormals meine kleine Bude gefunden. Über die Jahre habe ich diese schnuckeligen 4 Wände wirklich sehr liebgewonnen und trenne mich nun ein wenig wehmütig davon. Aber das Leben geht ja weiter und wir wollen ja auch nicht ewig in einer "Studentenwohnung" leben - der nächste Schritt ist also getan in ein neues Leben überzugehen.
Die Nachmietersuche war ja doch etwas mühselig - nachdem wir erst auf einer kleinen lokalen Webseite annonciert hatten lief der Rücklauf eher schleppend voran. Die die sich interessierten haben uns aber auch nicht wirklich in den Kram gepasst. Also gab’s eine zweite Annonce bei WG-Gesucht - und schwupps - stand das Telefon nicht mehr still! Nach einem halben Tag haben wir die Anzeige wieder gelöscht und 3 potentielle Nachmieter im Gepäck gehabt. Also alle Daten gesammelt und an den Vermieter geschickt. Eine Beauftrage des Vermieters ging dann etwas "ungewöhnlich" zur Sache und bat mich nochmal alle Interessenten zu uns einzuladen, damit sie sich persönlich ein Bild machen konnte. Es war eine etwas bedrückende und peinliche Veranstaltung, da sie nun da stand und nicht wusste wen sie nehmen sollte. Also schlug ich vor entweder das Los entscheiden zu lassen oder demjenigen die Wohnung zu überlassen, der sich auch als erster dafür gemeldet hatte. Und zum Glück wählte sie letzten Vorgang - denn der junge Mann war von Anfang an unser Favorit. Nun ist es geschehen - der Nachmieter ist gefunden, der Vertrag ist unterschrieben, wir bekommen unseren geforderten Abschlag und am 15. März ist dann die Schlüsselübergabe. So schnell kann’s gehen ... Ade Mozartstr. 2a...
------------------------
Now it's time for me to write a couple of words. I don't want to leave the impression that only Henning is moving to Cape Town.
After some time searching we finally found a new tenant for our little apartment - previously my little apartment. I've been living in it for a couple of years now and really am getting a little weepy about letting it go. But we don't want to spend our lives living in a bachelor pad - so the next step to a new life has been done.
After having placed an ad on a local website the response was rather slow and not very satisfying. So we put another ad on a bigger site. After just a couple of hours we had found 3 suitable people and quickly shut down the ad to not get raided by any more. I collected all their data and sent it over to the landlord. He assigned a befriended lady to take over all matters and she asked us to invite the 3 people to our place for her to make a choice. Said and done we all got together and stood there in silence. The lady couldn't quite decide who to take, so we suggested picking the person who confirmed first. We were very happy with her decision: we now have a new nice tenant, the contract is signed and we will be handing him the keys to his new place on the 15th. Bye-bye Mozartstr. 2a … you will be dearly missed!!!
Donnerstag, 17. Februar 2011
Mittwoch, 16. Februar 2011
Permit
Sie ist da! Meine Aufenthaltsgenehmigung! Ganz schön schnell ging das jetzt. Nicht einmal eine Woche musste ich warten.
------------
Finally! I got my permit today! That was really quick....not even a week!
------------
Finally! I got my permit today! That was really quick....not even a week!
Mittwoch, 9. Februar 2011
....to the embassy!
Alles schien so einfach, als ich das gepackte Bündel mit allen Dokumenten ins Postfach legte. In den Händen von GLS per express nach Berlin zur Botschaft. Das war Montag. Heute, am Mittwoch werde ich nach Neuss fahren, ins GLS Depot, mir mein Paket wieder abholen dann zur Post bringen und mit dieser verschicken. Warum sind Postlieferanten eigentlich grundsätzlich NICHT in der Lage, die ihnen gestellten Aufgaben zu meistern. Das ist doch eigentlich ihr Beruf? Sachen von A nach B zu liefern. Was ist denn bitte daran so schwer? Ok, sie haben versprochen die Lieferung innerhalb 24 Stunden zum Bestimmungsort zu liefern.....Das hat nicht geklappt, da die Adresse ein Postfach war....niemand hat gesagt, dass es 72 Stunden dauert, bis ich das Paket wiederhabe.....---------
Everything seemed so easy when I packed the bundle of documents in the mailbox. Given to GLS for EXPRESS delivery to Berlin. That was on Monday. Today, on Wednesday, I had to go to Neuss to the GLS depot, to pick up my not delivered package and bring it to the normal post office.
Why these post deliverers are not able to cope for such simple tasks as to deliver stuff. That’s their job, right? Bringing things from A to B. Is it that hard? Ok, they have promised the delivery within 24 hours to the destination..... That did not work because the address was a lockbox.... but no one said that it takes 72 hours to get the package back!
Mittwoch, 26. Januar 2011
Permit
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. 1000 Dokumente müssen zusammengetragen, ausgefüllt, beglaubigt, unterschrieben, überprüft, gesucht, erfunden und irgendwann verschickt werden. Dank Immigrationshelfer ist der ganze Wust zwar überschaubar, trotzdem ganz schön Nerven aufreibend.
Ich bin gespannt. Man sagte uns ja, dass es 10 bis 15 Tage dauern würde, nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, bis man die Aufenthaltsgenehmigung erhält, aber irgendwie glaub ich da noch nicht dran. Wenn man bedenkt, was ein Gang zum Einwohnermeldeamt schon für ein Aufwand verursacht.....Außerdem muss man erstmal die Unterlagen einreichen. Auf auf in den Kampf.
----
one struggles on and little by little (or: Laboriously nurtured the squirrel :)).
1000 documents have to be gathered, filled out, accredited, signed, checked, searched, invented, and shipped. Everything is manageable, thanks to our immigration helper...but still annoying.
I am very anxious. We were told, that it'll take 10 to 15 days, after sending the documents to the embassy, to get the permit....but somehow, I have a strange feeling. Why should it be so easy, if only a visit to the german registration office is such a effort......we'll see! Go in and win!
Ich bin gespannt. Man sagte uns ja, dass es 10 bis 15 Tage dauern würde, nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, bis man die Aufenthaltsgenehmigung erhält, aber irgendwie glaub ich da noch nicht dran. Wenn man bedenkt, was ein Gang zum Einwohnermeldeamt schon für ein Aufwand verursacht.....Außerdem muss man erstmal die Unterlagen einreichen. Auf auf in den Kampf.
----
one struggles on and little by little (or: Laboriously nurtured the squirrel :)).
1000 documents have to be gathered, filled out, accredited, signed, checked, searched, invented, and shipped. Everything is manageable, thanks to our immigration helper...but still annoying.
I am very anxious. We were told, that it'll take 10 to 15 days, after sending the documents to the embassy, to get the permit....but somehow, I have a strange feeling. Why should it be so easy, if only a visit to the german registration office is such a effort......we'll see! Go in and win!
Samstag, 15. Januar 2011
Donnerstag, 13. Januar 2011
....und die Geschichte beginnt hier!
Abonnieren
Posts (Atom)

